Sicherheit & Arbeitsschutz
Unterweisungen nach ArbSchG und DGUV Vorschrift 1 für Büro, Produktion, Logistik, Bau und Pflege. Von der Erstunterweisung über Brandschutz und Erste Hilfe bis zu Gefahrstoffen, Flurförderzeugen und Kranen.

Brandschutz und Verhalten im Brandfall
Organisatorischer Brandschutz gehört zum Arbeitsalltag, und jede und jeder im Betrieb kann aktiv dazu beitragen. Sie lernen, wie Brände entstehen, welche Gefahren bestehen und wie Sie im Ernstfall reagieren.

Einführung in den Arbeitsschutz (Erstunterweisung)
Sicheres Arbeiten beginnt mit Grundwissen im Arbeitsschutz, das Schutzmaßnahmen im Alltag ebenso umfasst wie die Meldewege im Notfall. Sie lernen, Gefährdungen zu erkennen und verantwortungsvoll auf Notfälle zu reagieren.

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz wirkt nur, wenn sie richtig ausgewählt, angelegt, geprüft und eingesetzt wird. Sie lernen, Anschlagpunkte zu bewerten und Auffangsysteme korrekt zu nutzen.

Arbeiten an Druckmaschinen
An Druckmaschinen entstehen die häufigsten schweren Unfälle beim Reinigen laufender Walzen und bei der Störungsbeseitigung ohne Stillsetzen. Sie lernen, Gefahrstellen zu erkennen und Schutzeinrichtungen richtig zu nutzen.

Erste Hilfe
Bei Unfällen und medizinischen Notfällen im Betrieb kommt es in den ersten Minuten auf richtiges Reagieren an. Sie lernen, die Rettungskette zu starten und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.

Explosionsschutz
Explosionsfähige Atmosphären können überall dort auftreten, wo brennbare Stoffe und Stäube im Spiel sind. Sie lernen, Ex-Zonen zu erkennen und Zündquellen zu vermeiden.

Bedienen von Gabelstaplern
Sicheres Bedienen von Gabelstaplern schützt vor Unfällen mit Flurförderzeugen, die oft schwere Folgen haben. Sie lernen Standsicherheit, Lastaufnahme und das Verhalten im Verkehr mit Fußgängern kennen.

Gefahren durch elektrischen Strom
Von elektrischem Strom gehen im Arbeitsalltag Gefahren aus, die schon bei geringen Stromstärken tödlich sind. Sie lernen, Gefahrenquellen zu erkennen und bei Stromunfällen richtig zu handeln.

Arbeiten in der Grünpflege
Grünpflege verbindet zahlreiche Gefährdungen, von schneidenden Werkzeugen und weggeschleuderten Teilen bis zum Verkehr am Straßenrand. Sie lernen, Maschinen und Geräte sicher einzusetzen und im Straßenraum sicher zu arbeiten.

Arbeiten mit handgeführten Arbeitsmaschinen
Sicherer Einsatz von Bohrmaschinen, Winkelschleifern, Kreissägen und Naglern beginnt schon vor der Nutzung. Sie lernen, Geräte zu prüfen, Schutzeinrichtungen zu verwenden und Unfallursachen zu vermeiden.

Hautschutz
Die Haut ist bei hautbelastenden Tätigkeiten stark beansprucht und braucht wirksamen Schutz, damit keine Hautschäden entstehen. Sie lernen, den Hautschutzplan anzuwenden und erste Anzeichen von Hauterkrankungen zu bemerken.

Heben und Tragen von Lasten
Wer Belastungsgrenzen einschätzt, Hebetechniken richtig anwendet und technische Hilfsmittel nutzt, schont Rücken, Gelenke und Bandscheiben. Ihre Mitarbeitenden lernen, Lasten rückenschonend zu heben, zu tragen und abzusetzen.

Homeoffice und mobiles Arbeiten
Auch im Homeoffice gilt das Arbeitsschutzgesetz, doch der Arbeitgeber kann die Bedingungen zu Hause nicht kontrollieren. Sie lernen, ergonomisch zu arbeiten, Pausen einzuhalten und Informationen zu schützen.

Bedienen von Hubarbeitsbühnen
Hubarbeitsbühnen ersetzen Leitern und Gerüste und sind dennoch mit schweren Absturz-, Quetsch- und Kippunfällen verbunden. Sie lernen, Standsicherheit zu prüfen, sich im Korb zu sichern und den Notablass zu nutzen.

Personalhygiene
Personalhygiene ist im Betrieb entscheidend, denn der Mensch ist die häufigste Quelle für die Übertragung von Krankheitserregern. Sie lernen, mit Händehygiene und korrekter Arbeitskleidung Infektionswege zu unterbrechen.

Arbeiten mit Industrierobotern
Die meisten Unfälle an Robotern geschehen beim Einrichten, Teachen und bei der Störungsbeseitigung. Sie lernen, Schutzeinrichtungen und Betriebsarten zu nutzen.

Infektionsschutz: Folgebelehrung nach § 43 IfSG
Die Folgebelehrung nach § 43 IfSG ist für alle, die Lebensmittel herstellen, behandeln oder in Verkehr bringen, alle zwei Jahre nötig. Sie lernen, welche Erkrankungen und Symptome zu Tätigkeitsverboten führen.

Innerbetrieblicher Transport
Beim innerbetrieblichen Transport ist jede Person gefordert, ob als Fahrer, Fußgänger oder Führungskraft. Sie lernen, Verkehrswege und Transportmittel sicher zu nutzen und Kollisionen zu vermeiden.

Instandhaltungsarbeiten
Bei Instandhaltungsarbeiten an Maschinen und Anlagen ereignen sich überproportional viele schwere Unfälle. Ihre Mitarbeitenden lernen, Anlagen sicher freizuschalten und Erlaubnisscheine anzuwenden.

Koordination von Arbeiten
Arbeiten mehrere Unternehmen oder Gewerke auf einem Gelände, müssen ihre Tätigkeiten sicher koordiniert und abgestimmt werden. Sie lernen gegenseitige Gefährdungen und die Rolle des Koordinators kennen.

Ladungssicherung
Für die Sicherung von Ladung auf Fahrzeugen und Anhängern sind Fahrer, Verlader und Halter gleichermaßen verantwortlich. Sie lernen, die physikalischen Grundlagen zu verstehen und Zurrmittel richtig einzusetzen.

Arbeiten in Küchen und Kantinen
In Großküchen treffen Messer, Aufschnittmaschinen, heißes Fett, Dampf, nasse Böden und Zeitdruck im Service aufeinander. Sie lernen, Schnitt-, Verbrennungs- und Sturzunfälle zu vermeiden und hygienisch zu arbeiten.

Lärm und Gehörschutz
Lärm am Arbeitsplatz schädigt das Gehör, und die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung regelt die Pflichten zum Schutz davor. Sie lernen, Auslösewerte zu verstehen und Gehörschutz richtig auszuwählen und zu tragen.

Laserschutz
An Laseranlagen sicher zu arbeiten heißt, die Gefahren der Laserstrahlung und die Rolle des Laserschutzbeauftragten zu kennen. Sie lernen, Laserklassen zu unterscheiden und Laserschutzbrillen richtig einzusetzen.

Nutzung von Leitern und Tritten
Stürze aus geringer Höhe lassen sich vermeiden, wenn Leitern und Tritte sicher ausgewählt, geprüft und benutzt werden. Ihre Mitarbeitenden lernen, wann eine Leiter überhaupt das richtige Arbeitsmittel ist.

Nutzung von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr
Wer Dienstwagen oder Firmenfahrzeuge fährt, ist im Straßenverkehr unterwegs, der häufigsten Ursache für tödliche Arbeitsunfälle. Sie lernen, Fahrzeuge zu prüfen, Ablenkung zu vermeiden und bei Unfällen richtig zu handeln.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Persönliche Schutzausrüstung schützt nur, wenn sie nach der Gefährdungsbeurteilung ausgewählt und richtig benutzt wird. Ihre Mitarbeitenden lernen, PSA richtig zu benutzen und auf Passform und Zustand zu achten.

Büro- und Bildschirmarbeitsplätze
Das Risiko im Büro wirkt auf den ersten Blick gering, doch dauerhafte Fehlbelastungen führen zu Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sie lernen, typische Gefährdungen am Büroarbeitsplatz wirksam zu vermeiden.

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung
Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung im Betrieb richtig zu lesen, hilft im Ernstfall bei der Orientierung. Sie lernen, Verbots-, Gebots-, Warn-, Rettungs- und Brandschutzzeichen zu unterscheiden.

Stolper-, Rutsch- und Sturzgefahren
Viele Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle im Betrieb sind vermeidbar, etwa durch Ordnung und Sauberkeit auf Verkehrswegen. Sie lernen, typische Gefahrenstellen zu erkennen und geeignetes Schuhwerk zu tragen.

Strahlenschutz
Im Kontrollbereich und beim Umgang mit Strahlenquellen gehen von ionisierender Strahlung Gefahren aus, die systematischen Schutz erfordern. Sie lernen, die Grundprinzipien des Strahlenschutzes anzuwenden und Dosimeter zu nutzen.

Arbeiten mit Handwerkzeugen
Auch einfache Handwerkzeuge können Schnitt- und Quetschverletzungen verursachen, wenn sie ungeprüft oder falsch eingesetzt werden. Sie lernen, Hammer, Schraubendreher, Zangen, Messer und Feilen sicher zu benutzen.

Umgang mit Gefahrstoffen
Der sichere Umgang mit Gefahrstoffen umfasst Erkennen, Lagern und Verwenden sowie das Verhalten bei Freisetzung, Hautkontakt oder Brand. Ihre Mitarbeitenden lernen, Kennzeichnung nach GHS/CLP und Sicherheitsdatenblätter zu lesen.

Umgang mit elektrischen Betriebsmitteln
Elektrische Betriebsmittel wie Geräte, Verlängerungskabel, Ladegeräte und Maschinen können bei Mängeln Stromunfälle und Brände auslösen. Sie lernen, Betriebsmittel zu prüfen und Schutzklassen und Prüfplaketten zu verstehen.

Be- und Entladen von Fahrzeugen
An Rampen, Toren und im Freien kommt es beim Be- und Entladen auf die richtige Nutzung von Ladebrücken und Ladebordwänden an. Sie lernen, Fahrzeuge gegen Wegrollen zu sichern und Abstürze und Quetschungen zu vermeiden.

Nutzung von Arbeitsmitteln
Für Arbeitsmittel von einfachen Geräten über Maschinen bis zu Anlagen gelten dieselben Grundregeln der Betriebssicherheitsverordnung. Sie lernen die Bedeutung von Betriebsanleitung, Prüfung und Schutzeinrichtungen.

Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen
Beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen wie Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten drohen Infektionen, Allergien und Vergiftungen. Sie lernen, Risikogruppen und Schutzstufen zu verstehen und Schutzmaßnahmen anzuwenden.

Drehen, Fräsen und Bohren
An Dreh-, Fräs- und Bohrmaschinen verursachen rotierende Werkzeuge und wegfliegende Späne schwere Unfälle. Sie lernen, Werkstücke und Werkzeuge sicher zu spannen und Schutzeinrichtungen zu nutzen.

Brandschutz in Bildungseinrichtungen
In Schulen und Kitas halten sich viele Personen auf engem Raum auf, darunter Kinder und Jugendliche, die Anweisungen benötigen. Ihre Mitarbeitenden lernen, Brandrisiken zu erkennen und die Evakuierung zu organisieren.

Brandschutz in Pflegeeinrichtungen
Brandschutz in Pflegeeinrichtungen stützt sich auf Brandschutzordnung, Alarmierung, Brandabschnitte und Rauchschutztüren. Sie lernen, Brandrisiken zu erkennen und mobilitätseingeschränkte Personen zu evakuieren.

Alleinarbeit
Sicherheit bei Alleinarbeit beruht auf Überwachungs- und Notrufsystemen und auf einer Organisation, bei der im Notfall schnell Hilfe kommt. Ihre Mitarbeitenden lernen, gefährliche von zulässiger Alleinarbeit zu unterscheiden.

Arbeiten auf Fassadengerüsten
Beim Arbeiten auf Fassadengerüsten zählen Freigabe und Kennzeichnung, Lastklassen und das Verhalten bei Wind und Wetter. Sie lernen, Gerüste vor der Benutzung zu prüfen und Zugänge richtig zu nutzen.

Arbeiten mit Druckluft
Beim Arbeiten mit Druckluftanlagen, Druckluftwerkzeugen und Schläuchen drohen Gefahren für Körper und Gehör. Sie lernen, Kupplungen und Schläuche richtig zu handhaben und niemals Personen abzublasen.

Arbeitsschutz für Führungskräfte
Führungskräfte tragen im Arbeitsschutz Verantwortung für ihren Bereich, von der Gefährdungsbeurteilung bis zu Unterweisung und Kontrolle. Sie lernen, diese Verantwortung wahrzunehmen und Haftungsrisiken zu vermeiden.

Bedienen von Erdbaumaschinen (Bagger)
Beim Fahren, Graben und Heben von Lasten verlangen Erdbaumaschinen wie Bagger und Radlader eine sichere Bedienung. Sie lernen, die Maschine zu prüfen, Gefahrenbereiche zu beachten und Leitungen zu erkennen.

Bedienen von Kranen
Kranunfälle an Hallen-, Portal- und Brückenkranen enden häufig tödlich, etwa durch herabfallende Lasten nach falschem Anschlagen. Sie lernen, den Kran zu prüfen, Lasten richtig anzuschlagen und Gefahrenbereiche freizuhalten.

Umgang mit Kühlschmierstoffen
Wassergemischte und nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe bringen Gefährdungen für Haut und Atemwege mit sich. Sie lernen, Hautschutz und Absaugung richtig einzusetzen.

Bedienen von Lkw-Ladekranen
Umkippen durch unzureichende Abstützung und Kontakt mit Freileitungen zählen zu den typischen schweren Unfällen mit Lkw-Ladekranen. Sie lernen, Kran und Abstützung vor dem Einsatz zu prüfen und Lasten richtig anzuschlagen.
Schulungskonzept
Zeitlich und räumlich dank
adaptiver E-Learnings
Multimodal mit Lernzielen, Video-Sequenzen und Wissensquizzen
Auditsichere Ausstellung nach Lernerfolgskontrolle
Je nach Schulung zwischen 20 und 150 Minuten
Über 30 Sprachen
Von Fachexperten regelmäßig überprüfte Inhalte für maximale Gesetzeskonformität
Unser Experten-Team
Jedes Schulungsthema wird von renommierten Fachexperten konzipiert und geprüft, die sowohl über fundiertes theoretisches Wissen als auch umfassende Praxiserfahrung verfügen.



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Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zu jährlichen Sicherheitsunterweisungen, rollenspezifischen Inhalten und der Anerkennung digitaler Unterweisungen durch die DGUV.
Eine Arbeitsschutzunterweisung muss nach § 12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) regelmäßig und angemessen durchgeführt werden. Konkretisiert wird das durch § 4 DGUV Vorschrift 1, der eine mindestens jährliche Wiederholung vorschreibt. Zusätzlich ist eine Unterweisung anlassbezogen verpflichtend: bei Neueinstellungen vor der Aufnahme der Tätigkeit, bei Versetzung an einen neuen Arbeitsplatz, bei Einführung neuer Arbeitsmittel, Verfahren oder Stoffe sowie nach Unfällen oder Beinaheunfällen. Die Unterweisung muss arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen sein und nachweisbar dokumentiert werden – sonst gilt sie im Schadensfall als nicht erfolgt.
Eine Brandschutzunterweisung muss alle Inhalte vermitteln, die Mitarbeitende benötigen, um im Brandfall richtig zu reagieren und Brände präventiv zu vermeiden. Rechtsgrundlage sind insbesondere ArbSchG und die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2. Zu den Pflichtinhalten zählen: Brandgefahren und Brandklassen, Verhalten im Brandfall, Flucht- und Rettungswege, Bedienung von Feuerlöschern und Wandhydranten, Absetzen eines Notrufs, Räumungsabläufe sowie die Rolle von Brandschutzhelfern. Die Unterweisung muss mindestens einmal jährlich erfolgen und auf die konkreten Gegebenheiten des jeweiligen Betriebs zugeschnitten sein. Es wird empfohlen, die Brandschutzunterweisung inhaltlich auf der Brandschutzordnung nach DIN 14096 aufzubauen.
Fehlt bei einem Arbeitsunfall der Nachweis einer ordnungsgemäßen Sicherheitsunterweisung, drohen dem Arbeitgeber erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen. Zivilrechtlich kann der Arbeitgeber seinen Regressanspruch gegen den Mitarbeitenden verlieren und für Schäden persönlich haften. Strafrechtlich können bei schweren Unfällen Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung eingeleitet werden – mit persönlicher Verantwortung der Geschäftsführung. Hinzu kommen Regressforderungen der Berufsgenossenschaft, der Verlust des Versicherungsschutzes und nicht zuletzt erhebliche Reputationsschäden.
Ja – Online-Unterweisungen im Arbeitsschutz sind von der DGUV ausdrücklich anerkannt, sofern sie bestimmte formale Voraussetzungen erfüllen. Seit 2020 hat die DGUV die Gleichwertigkeit digitaler Unterweisungen mit Präsenzformaten bestätigt. Voraussetzung ist, dass die Inhalte arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen sind, eine Lernerfolgskontrolle stattfindet (in der Regel ein Wissenstest) und die Teilnahme revisionssicher dokumentiert wird. Auch eine Möglichkeit zur Rückfrage – etwa über eine Ansprechperson oder einen Chatkanal – wird empfohlen. Bei sicherheitskritischen Tätigkeiten, etwa der Bedienung gefährlicher Maschinen oder Arbeiten mit Gefahrstoffen, sind ergänzende praktische Unterweisungen am Arbeitsplatz weiterhin erforderlich.
Nein – Unterweisungen müssen nach Tätigkeit und Rolle angepasst werden. § 12 ArbSchG schreibt ausdrücklich vor, dass Unterweisungen „arbeitsplatzbezogen" zu erfolgen haben. Ein Büromitarbeiter benötigt andere Inhalte als ein Lagerarbeiter, ein Servicetechniker oder ein Beschäftigter im Außendienst – und Führungskräfte tragen zusätzliche Verantwortung etwa für die Unterweisungspflicht ihrer Teams. Die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG bildet hier die Grundlage: Sie identifiziert die tätigkeitsspezifischen Gefährdungen, aus denen sich der konkrete Schulungsbedarf ableitet. Eine pauschale Standardunterweisung für alle Mitarbeitenden reicht aus rechtlicher Sicht nicht aus – sie führt im Schadensfall regelmäßig zur Annahme einer unzureichenden Unterweisung und damit zur Haftung des Arbeitgebers.
Das Arbeitsschutz- und Brandschutz-Paket von Bridgly deckt alle gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtthemen ab, die Unternehmen für die jährliche Unterweisung ihrer Mitarbeitenden nach § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1 und ASR A2.2 benötigen. Im Bereich Arbeitsschutz umfasst das Paket unter anderem Arbeitgeberpflichten, allgemeine und tätigkeitsspezifische Gefährdungen, Ergonomie, PSA-Einsatz, Umgang mit Gefahrstoffen, Heben und Tragen, Erste Hilfe sowie Notfallverhalten. Im Bereich Brandschutz werden Brandklassen, Brandverhütung, Flucht- und Rettungswege, Feuerlöscher-Einsatz, Notruf und Räumungsabläufe vermittelt. Die Inhalte sind modular aufgebaut und lassen sich rollen-, tätigkeits- und arbeitsplatzspezifisch zusammenstellen – Büro-, Lager-, Produktions- oder Außendienstmitarbeitende erhalten passgenaue Schwerpunkte, Führungskräfte zusätzliche Inhalte zu ihrer Unterweisungsverantwortung. Alle Inhalte werden von Fachexperten wie Brandschutzbeauftragten und Fachkräften für Arbeitssicherheit konzipiert, sind in über 30 Sprachen verfügbar und werden automatisch um unternehmensspezifische Inhalte wie interne Fluchtwege, Sammelplätze, Notfallnummern und namentliche Ansprechpersonen ergänzt.
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